Wut ist ein Geschenk

Das Vermächtnis meines Großvaters Mahatma Gandhi

Wut ist ein Geschenk

Eine bessere Welt beginnt bei jedem Einzelnen

Arun Gandhi ist der Enkel Mahatma Gandhis. Als 12-Jähriger erlebte er den bedeutenden und einflussreichen Friedensaktivisten aus nächster Nähe. Zwei Jahre lang lebte er gemeinsam mit ihm im Ashram Sevagram in Zentralindien. Während dieser Zeit lehrte sein Großvater ihn die zehn wichtigsten Lektionen des Lebens, ein Vermächtnis, das Arun in diesem Buch mit uns teilt. So enthält jedes Kapitel eine zeitlose Lektion Mahatma Gandhis. Allmählich lernt Arun die Welt in der Obhut seines geliebten Großvaters neu zu sehen. Und gemeinsam mit ihm durchdringt auch der Leser Fragen zum Umgang mit Wut, zur Identität, zu Depression, Verschwendung, Einsamkeit, Freundschaft und Familie.

Mahatma Gandhi hat mit seiner Lehre die Welt verändert. Seine Idee des Widerstands durch Ungehorsam und Gewaltlosigkeit haben Tausende, darunter Martin Luther King und Nelson Mandela, inspiriert. Sein Vermächtnis an seinen Enkelsohn kann uns allen Orientierung geben in diesen schwierigen Zeiten.

 

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Masse und Macht

Masse und Macht sind Schlüsselbegriffe zum Verständnis unseres Zeitalters. Schon der junge Canetti war fasziniert und beunruhigt von den Phänomenen, die sich mit diesen Begriffen benennen lassen. Das Leben der Menschen folgt eigenartigen Gesetzen. Bereits als Kinder gehorchen wir den Befehlen unserer Erzieher. Früh sind wir angehalten, „freudig“ unsere Pflicht zu tun. Aber auch die Gesellschaft im ganzen ist dem zwanghaften Mechanismus von Befehl und Gehorsam ausgesetzt. Um miteinander auszukommen, folgt die Masse bestehenden Gesetzen, doch kennt die Geschichte auch genügend Beispiele, wo die Massen blind dem Diktat eines Tyrannen oder einer Weltanschauung folgen. Aber Vorsicht! Massen entwickeln gelegentlich eine Eigendynamik – sie können aufhetzen und Minderheiten verfolgen, Könige oder Regierungen stürzen und selber die Macht für sich beanspruchen. Aus geknechteten Einzelnen bildet sich plötzlich eine revolutionäre Masse: Sklaven erheben sich gegen ihre Kolonialherren, Farbige gegen Weiße, Arbeiter gegen Unternehmer. In seinem philosophischen Hauptwerk beschäftigt sich Canetti mit diesen Problemen. Kühn im Denken und von einer einzigartigen stilistischen Brillanz zieht der Autor uns von der ersten Seite an in seinem Bann. Anthropologische, soziologische und psychologische Aspekte durchdringen die essayistische Untersuchung gleichermaßen, und der Leser spürt, daß hier seine Sache verhandelt, über sein Schicksal nachgedacht wird.

Masse und Macht

 

Das pyramidale Prinzip 2.0 – Die Welt als Wille zur Macht

Ein Tipp von Sylvan S.

Wir sind die Basis einer Pyramide!

Wir sorgen als Produzenten, Konsumenten, als Kunden und Patienten, als Klienten und als potentielle Delinquenten, für den sich beschleunigenden Strom der Waren, Finanzen und Daten, im Stoffwechsel eines ‚pyramidalen‘ Organismus. Warum empfinden wir den Raub der Selbstbestimmung und Identität nicht mehr als Verlust, und reihen uns widerspruchslos ein in die weltweiten Ströme der dynamischen Massen? Dabei steht die Isolation im Nahfeld der Beziehungen, in einem krassen Gegensatz zur Identifikation mit einem globalen Bewusstsein. Über die Instrumentalisierung religiöser Bedürfnisse, werden die Menschen zur Opferung der eigenen Identität gerufen, und zum Dienst für einen allumfassenden Welt-Ethos vorbereitet.

Das pyramidale Prinzip 2.0

Dieses Buch gewährt dem Leser einen unverstellten Blick auf das Wesen und die Prinzipien eines wirksamen Willens zur Macht! Mit der Ausführung einer umfassenden ‚Morphologie der Weltgeschichte’, findet das Werk seinen direkten Anschluss an Oswald Spenglers „Untergang des Abendlandes“.
Gleichzeitig ist es ein leidenschaftliches Plädoyer für einen aufgeklärten Glauben, der sich, nach Kierkegaard, auch dem fundamentalen Zweifel stellen muss, sowie die Rettung der Würde des Individuums, gegen kollektive Vereinnahmung, und seiner Zurichtung für die Zwecke eines globalen Marktes.

Es wird der Versuch unternommen, das Bewusstsein von einem Erlösungsbedürfnis aus der ‚Selbstentzweiung’ des Willens in der Natur und die Selbstentfremdung des Menschen aus seiner ‚Seinsvergessenheit’ darzulegen. Für die Beschäftigung mit dem Phänomen der ‚Rückkehr des Religiösen’, verschafft eine Analyse des Willens zur Macht von Schopenhauer über Nietzsche bis Heidegger, ein freieres Auge. Deren Aktualität steht überraschender Weise nicht im Widerspruch zu einer christlichen Deutung der Weltgeschichte, sondern liefert vielmehr deren existentiale Bestätigung.

 

Psychologie der Massen

Der Klassiker zur Massenpsychologie

Le Bon wurde mit seinem Buch Psychologie der Massen zum Begründer der Massenpsychologie. Er vertritt die Auffassung, dass der Einzelne, auch der Angehörige einer Hochkultur, in der »Masse« seine Kritikfähigkeit verliert und sich affektiv und primitivbarbarisch verhält. In der Massensituation ist der Einzelne leichtgläubiger und unterliegt der psychischen Ansteckung. Somit ist die Masse von Führern leicht zu lenken. Dass dieses Werk zu Joseph Goebbels Lieblingslektüre zählte, dürfte nicht überraschen.

Psychologie der Massen

Was Sie aber garantiert verblüffen wird, ist, dass Gustave Le Bon bereits 1895 beschrieb

  • wie Diktatoren die Macht ergreifen
  • wie der Sozialismus scheitert
  • wie heutige Politiker es immer wieder schaffen, dass wir sie wählen.

Unfassbar ist: Er prophezeit den Bankrott heutiger EU-Staaten! Auch die Gefahr des Schuldenschnitts (den die Bürger bezahlen) zeigt Le Bon.
Le Bons Buch ist leicht zu lesen. Übersetzt in alle Weltsprachen, hassen Politiker dieses Werk, weil es ihre Argumente und Programme entlarvt.
Visionär erkannte Le Bon auch die Rolle der Staatsmedien. »Das Wiederholte befestigt sich so sehr in den Köpfen, dass es schließlich als eine bewiesene Wahrheit angenommen wird!«

Die größte Gefahr für Le Bon ist »die übermäßige Verschwendung der Finanzen und die zunehmende Beschränkung der persönlichen Freiheit.«
All das sah Le Bon schon vor rund 120 Jahren! In seinem Buch entdecken Sie aber noch viel mehr …

 

Vom Mobbing bis zur Klimadebatte – Wie das Unbewusste soziales Handeln bestimmt

An ausgewählten sozialen Themenfeldern der Gegenwart zeigt Dieter Flader aktuelle ungelöste Probleme und deren Ursachen und Hintergründe auf und demonstriert an Beispielen wie Mobbing, Organisationsführung und der Debatte um den Klimawandel, wie das Psychisch-Unbewusste auf das soziale Handeln wirkt. Fladers Untersuchung basiert auf dem von ihm entwickelten Konzept der »Handlungssignaturen des Unbewussten«, das auf Freuds Begriff des »unbewussten Sinns« aufbaut. Im Mittelpunkt steht das Ich als psychische Instanz, an der Sehnsüchte, Ängste und Kränkungen aus der Kindheit im Erwachsenenalter aktualisiert werden, woraus neben privaten Konflikten auch soziale Probleme entstehen. So gelingt es dem Autor nicht nur, Probleme präzise zu analysieren, sondern auch, neue Perspektiven und Lösungsansätze zu entwickeln.

Vom Mobbing bis zur Klimadebatte

 

 

 

Kindheiten im Zweiten Weltkrieg und ihre Folgen

Nachdem sie lange geschwiegen und verdrängt hat, erinnert sich die Generation der »Kriegskinder« an ihre Kindheit und Jugendzeit im Krieg und die Folgen. Das, was ihr Leben so elementar bestimmte, wird erst in den letzten Jahren wahrgenommen und diskutiert.

Kindheiten im Zweiten Weltkrieg und ihre Folgen

 

 

 

Trauma und kollektives Gedächtnis

Können auch Kollektive ein Trauma erleiden? Um eine Antwort zu finden, wird einerseits der Traumabegriff genauer untersucht, andererseits geht es um die wichtige Frage, was wir eigentlich über kollektiv wirksame psychische Prozesse wissen: Massenpsychologie, kollektive Identität und kollektives Gedächtnis sind dafür Schlüsselkonzepte – nicht nur für die Sozialpsychologie -, die hier verständlich dargestellt und dann auf das Trauma bezogen werden. An Beispielen wie dem 11. September, dem Amselfeld-Mythos, dem Trauma der Sklaverei und dem Holocaust wird herausgearbeitet, wie unterschiedlich die Phänomene sind, die sich hinter dem Begriff des »kollektiven Traumas« verbergen.

Trauma und kollektives Gedächtnis

 

 

 

Das Unbewusste in Organisationen

Freie Assoziationen zur psychosozialen Dynamik von Organisationen

Das Unbewusste in Organisationen

 

 

 

Die dunklen Schatten unserer Vergangenheit – Hilfen für Kriegskinder im Alter

Fast ein Viertel der deutschen Gesamtbevölkerung und ein Drittel aller Erwachsenen sind heute über 65 Jahre alt. Alle diese Menschen sind vom Zweiten Weltkrieg und seinen unmittelbaren Nachwirkungen geprägt. Bisher wurden die psychosozialen Folgen der Kriegserfahrungen von Therapeuten, Sozialarbeitern, Pflegern und Seelsorgern zu wenig wahrgenommen. Die Neuauflage enthält ein zusätzliches Kapitel über Selbsthilfe für Betroffene.

Die dunklen Schatten unserer Vergangenheit

Wir wissen heute, dass die älteren Jahrgänge als Kriegskinder oder -teilnehmer durch den Zweiten Weltkrieg geprägt wurden und dass diese Erfahrungen gerade im Alter wieder hochkommen.

Unbestreitbar ist, dass diese Generation typische Verhaltensweisen entwickelt hat, die zwar in der Kriegs- und Nachkriegszeit vorteilhaft waren (»Was uns nicht umbringt, macht uns stärker«, »Hart wie Krupp-Stahl«). Im Alter erweisen sie sich jedoch als problematisch, etwa dann, wenn die Älteren ihre eigene Fürsorge vernachlässigen, körperliche Belastungen ignorieren und Krankheiten nicht auskurieren. Dadurch, dass vergangene Erfahrungen in beratenden und therapeutischen Gesprächen berücksichtigt werden, kann Hilfe geleistet, Entlastung gegeben und Stabilität bewirkt werden. Der Psychoanalytiker und Alternsforscher Radebold zeigt aber auch, was die Betroffenen selbst dazu beitragen können.

 

 

 

Töchter ohne Väter – Frauen der Kriegsgeneration und ihre lebenslange Sehnsucht

»Mir hat niemand die Welt erklärt.«

Frauen, die kriegsbedingt ohne Väter aufgewachsen sind, wollen die Auswirkungen ihrer Vaterlosigkeit verstehen. Die Autorin analysiert ihr Lebensgefühl. Das Verständnis dieser tiefen Sehnsucht kann therapeutisch wegweisend sein und den vaterlosen Töchtern helfen, positive Perspektiven für ihr Leben im Alter zu entwickeln.

Vaterlose Töchter fragen nach den Folgen ihres vaterlosen Aufwachsens für sich, ihre Partnerschaften und die eigenen Kinder. Sie sind sicher, ihr Leben wäre anders verlaufen, wenn sie einen Vater gehabt hätten. Eines spüren sie genau: Ihr Selbstwertgefühl hat lebenslang auf unsicherem Grund gestanden und das führen sie auf das Fehlen von väterlichem Halt zurück. „Mit schlechten Karten gut spielen“ könnte als Motto über manchen der beeindruckenden Lebenswege stehen.

Töchter ohne Väter

Barbara Stambolis lässt diese Frauen ausführlich zu Wort kommen. Sie analysiert ihre Erfahrungen, ordnet diese zeitgeschichtlich ein und versucht, das Lebensgefühl vaterloser Töchter der Kriegsgeneration auf den Punkt zu bringen.
Das Verständnis der tiefen Vater-Sehnsucht der Betroffenen kann therapeutisch wegweisend sein und den vaterlosen Töchtern helfen, positive Perspektiven für ihr Leben im Alter zu entwickeln.