Das Ausleben psychischer Störungen wird auf gesellschaftlicher Ebene, also in größeren Gruppen, als völlig „normal“ angesehen. Diese Entwicklung beginnt zuerst in kleinen Gruppen, aus denen dann verschiedenste (künstliche = dem natürlichen Leben entgegen gerichtete) Machtstrukturen hervor gehen.

  • So wird z.B. der Besitzt eines imaginären Freundes zur Religion (was der Cartoon auf der Startseite sehr schön zum Ausdruck bringt).
  • Aus Angst vor Kontrollverlust entstehen viele Vereine und die Parteien sowie das gesamte Staatswesen.
  • Der Wunsch nach Ersatzeltern, die sich um einen kümmern und die Verantwortung übernehmen sollen, führt (nicht nur) zur parteipolitischen Unterwürfigkeit.
  • Die Entwertung der eigenen Persönlichkeit führt zum Elitedenken.
  • Aus dem mittelalterlichen Burgherrendenken* entsteht eine menschenverachtende Wirtschaft mit ihrer Wirtschaftselite, die Reste an die Ausgeplünderten verschenkt und dafür auch noch unendliche Dankbarkeit einfordert.
    *) Je mehr Ihr (liebe Untertanen) mir einbringt, um so reichlicher kann ich Euch beschenken, wofür ihr mir dann natürlich voller Dankbarkeit meine erlauchte Hand küssen dürft.

Auf Basis der entsprechenden Gruppenzugehörigkeit(en) entnehmen viele gestörte Einzelpersonen wiederum ihre Legitimation zum Kontrollwahn bzw. Machtmissbrauch, was beides durch die (familiäre) Gruppenbindung auch noch von den entsprechenden Gruppenmitgliedern gestärkt oder zumindest geduldet wird. Dieser Prozess beginnt übrigens schon mit der Traumatisierung nach der Geburt bzw. als Kind und Jugendliche(r) durch die sich von Generation zu Generation immer und immer wieder wiederholende Konditionierung für das bereits bestehende psychisch gestörte Gesellschaftssystem und schaukelt sich im weiteren Verlauf immer wieder bis zum absolut gewaltsamen Kontroll-Exzess hoch.

Größter Schwachpunkt ist dabei der Umstand, dass viele der dadurch (mehr oder weniger stark) traumatisierten Menschen nicht die Kraft haben sich ihren Peinigern zu erwehren, sondern statt dessen hoch verletzt (unbewusst bewusst) anderen (vermeintlich schwächeren) Menschen gegenüber zu neuen Tätern werden. In diesem Zusammenhang spielen auch die sehr negativen Effekte des Stockholm-Syndroms und seine vehemente Verteidigung, inklusive der damit verbundenen totalen Verdrängung, eine sehr große Rolle.

Diese Endlosspirale der ständigen gegenseitigen Traumatisierungen führt außerdem zu einer immer stärker werdenden Verrohung der gesamten Gesellschaft, was dann am Ende zu dem nicht zu verhindernden Zündfunken führt, der die bereits erwähnten Gewaltexzesse auf gesellschaftlicher Ebene (auch als Aufstände, Revolutionen und Kriege bekannt) auslöst.

Vielen Menschen sind diese Umstände bzw. Entwicklungen auch (teil- bzw. streckenweise) bekannt bzw. bewusst und prangern diese „bei den anderen“ auch (energisch) an, ohne sich dabei aber der eigenen Rolle als (Mit-) Täter bewusst zu werden. All die o.g. psychischen Störungen basieren fast immer auf der Charakterschwäche „sich selbst nicht zu vertrauen“, was von den betroffenen Personen auf Grund IHRES fehlenden Wertegefühls dann noch auf alle anderen Menschen projiziert wird. Das dadurch fehlende Grundvertrauen in die Menschen bzw. Menschheit, führt zu dem immer wieder exzessiv ausufernden Kontrollwahn mit seine bereits benannten zerstörerischen Folgen.

Fazit…

Unsere Gesellschaft basiert auf der Institutionalisierung von psychischen Störungen und alle Menschen machen seit Jahrhunderten/Jahrtausenden mit bzw. sind davon zwangsläufig betroffen. Deswegen sind wir auch der Meinung…

 

 

 

 

 

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