Hambacher Forst oder James Cameron’s Film Avatar. Wo ist der Unterschied?

Hambacher Forst

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Therapie to go

Bewusstmachung für unterwegs

Bei unseren > Therapie to go Aktionen < verteilen wir geistige Verhütungszettel mit vielen verschiedenen Sprüchen drauf, wie z.B…

  • Hiermit stellen wir Strafanzeige gegen die Mainstream-Medien, wegen geistiger Körperverletzung.
  • Schickt (nicht nur) die Politiker in Therapie, dann klappt’s auch mit der Demokratie.
  • Ist das ein geiles Geschäftsmodell: Die Gesellschaft verkauft mir „ihre“ Unfähigkeit als „meine“ Schuld.
  • Wirtschaftliches Wachstum brauch den Schwachsinn! Lasst uns noch mehr iRRe wEgE GeHeN!
  • Seid dankbar jenen, die Euch ausplündern und dafür mit Resten beschenken.
  • Wir wollen Traumjobs statt Jobtraumata.
  • Warum leidet eine ganze Gesellschaft am Stockholm-Syndrom?
  • Verwaltungswahn ist schon heute therapierbar!
  • Unsere verbrecherische (Partei-)Politik ist nur die Spitze vom Eisberg unser aller Fehlverhalten.
  • Der Andersdenkende ist doch selber schuld, dass er deswegen weniger wert ist.
  • Arbeit macht Spaß. Aber wir beschäftigen uns lieber mit ernsthaften Dingen.
  • Das Problem ist nicht das System, sondern WIR MENSCHEN, die das System machen.
  • Woher kommt eigentlich die parteipolitische Unterwürfigkeit?
  • Was macht ein deutscher Anarchist als erstes? Richtig! Er gründet einen (eingetragenen) Verein um SEINE Ziele durchzusetzen.
  • Wir brauchen (noch) mehr Experten! Wie sollen wir sonst wissen, wie wir leben sollen.
  • Wahlen bedeuten, dass die eine psychisch beeinträchtigte Gruppe versucht die andere abzulösen.
  • Wir alle haben ein Recht auf Existenz weil wir sind. Nicht weil wir „fleißig“ sind.
  • Wir wollen echte Demokratie und kein „betreutes Leben“.
  • Ihr müsst keine Parteien wählen. WIR können Euch auch entmündigen.
  • Klassenkampf bedeutet: Wenn zwei sich streiten, freut sich der Kapitalismus.
  • Der Mensch modernisiert (fast) alles. Nur nicht seine Denkweise.
  • Die direkte Demokratie wird erst an dem Tag geboren, an dem das Elitedenken stirbt.
  • Angst vor Kontrollverlust? Kein Problem! Lasst uns einen Verein oder eine Partei gründen, um das unter Kontrolle zu bekommen.
  • Lasst uns lernen, mit unserem Bewusstsein bewusst umzugehen.
  • Könnte man unser Gesundheitssystem nicht einfach krank melden, damit es heilen kann?
  • Wenn man nach der Obrigkeit ruft hat man schon verloren, weil man sich selber klein macht.
  • Dem gesellschaftlichen Irrsinn können wir nur auf „normale Weise“ entfliehen.
  • Wenn wir der Obrigkeit die Möglichkeit geben über uns zu herrschen, Ist NICHT die Obrigkeit daran schuld!

 

 

Psychiater und Psychologen als Erfüllungsgehilfen der herrschenden Machtstruktur

Psychiater und Psychologen werden laut Bruce E. Levine durch die autoritär-hierarchische Ausbildung selbst zu autoritätsgläubigen Therapeuten, die von antiautoritären Patienten und Kollegen höchst verunsichert werden. In der Folge werden jene pathologisiert, lächerlich gemacht und gefeuert. Dass Psychiatrie-Establishment und Pharma-Industrie auch kein Interesse an antiautoritären Patienten und Psychiatern haben, versteht sich von selbst.

Weil antiautoritäres Fachpersonal im Bereich Psychische Gesundheit rar ist, laufen antiautoritäre Patienten Gefahr, von einer Autorität „behandelt“ zu werden, die das Leiden noch verschlimmert. Das führt zu noch mehr Selbstzerstörung und Gewalt.

Auszüge aus dem Beitrag „Die Menschen-Zähmer – Autorität und blinder Gehorsam sind in der Psychiatrie systemimmanent.“ des Rubikon- Magazins

 

Ich habe gestern beim Psychiater drei Stunden auf der Couch gelegen,

…weil ich glaubte, unter Minderwertigkeitskomplexen zu leiden. Aber nachdem sich der Psychiater alles was ich diesbezüglich zu sagen hatte sehr geduldig angehört hatte, besänftigte er mich total. Er sagte zu mir: Herr Ministrator. Ich kann sie völlig beruhigen. Sie haben keine Komplexe. Sie sind minderwertig. 😉

 

Der innere General – Entscheiden wir selbst, wer unser Innenleben beherrscht

Im Off und gut vor unserem Bewusstsein verborgen spielen sich oft wahre Kinofilme in unserer Gedanken- und Gefühlswelt ab. In jedem von uns herrscht — mehr oder weniger unerbittlich, mehr oder weniger offensichtlich — ein strenger General. Immer wieder versucht er, uns zu erniedrigen und zu manipulieren. Mit seinen schnarrenden Befehlen hält er uns davon ab, auf die sanften Töne in uns zu hören. Unermüdlich treibt er sein Regiment voran – bis wir uns ihm schließlich zuwenden, ihm in die Augen schauen und ihm sagen: Du bist enttarnt. Ich glaube nicht mehr an deine Macht.

Ein Artikel von Kerstin Chavent im Rubikon

 

„Therapeuten am Limit“ oder „Wer therapiert eigentlich die Therapeuten?“

Einige Fragestellungen zur Initiative „Therapeuten am Limit

Jeder der anfängt in seinem eigenen Kopf aufzuräumen, erkennt sehr schnell die ultimative Wahrheit: „Jegliche Veränderungen fangen einzig und alleine bei einem selber an“.

Warum aber rufen selbst ausgebildete bzw. „professionelle“ Therapeuten nach ihren (staatlichen) Ersatzeltern? Was läuft hier völlig schief? Warum können so viele Therapeuten, all das was sie anderen Menschen vermitteln, im eigenen Leben selber nicht anwenden und warum stecken so viele Therapeuten selber im Stockholm-Syndrom fest? Warum merken so viele (Mainstream-) Therapeuten nicht, dass sie Teil des Problems bzw. (unbewusst?) die Helfershelfers unser völlig gestörten Gesellschaftssystems sind?
Die eigenen Peinigern um bessere Arbeits- und somit auch Lebensbedingungen anzubetteln, statt die Welt selbstbewusst und eigenständig zu verändern, zeugt von einem eigenen hohen Therapiebedarf.

In diesem Sinne stellt sich uns wieder einmal die alles umfassende banale Frage: „Wer therapiert eigentlich die Therapeuten?“ und können wir mit unserer Initiative „Weltrettung durch Therapie“ dabei behilflich sein?*

*) Auch oder gerade weil wir keine Profis sondern nur NUR selbstbetroffene Akteure sind.

 

Wut ist ein Geschenk

Das Vermächtnis meines Großvaters Mahatma Gandhi

Wut ist ein Geschenk

Eine bessere Welt beginnt bei jedem Einzelnen

Arun Gandhi ist der Enkel Mahatma Gandhis. Als 12-Jähriger erlebte er den bedeutenden und einflussreichen Friedensaktivisten aus nächster Nähe. Zwei Jahre lang lebte er gemeinsam mit ihm im Ashram Sevagram in Zentralindien. Während dieser Zeit lehrte sein Großvater ihn die zehn wichtigsten Lektionen des Lebens, ein Vermächtnis, das Arun in diesem Buch mit uns teilt. So enthält jedes Kapitel eine zeitlose Lektion Mahatma Gandhis. Allmählich lernt Arun die Welt in der Obhut seines geliebten Großvaters neu zu sehen. Und gemeinsam mit ihm durchdringt auch der Leser Fragen zum Umgang mit Wut, zur Identität, zu Depression, Verschwendung, Einsamkeit, Freundschaft und Familie.

Mahatma Gandhi hat mit seiner Lehre die Welt verändert. Seine Idee des Widerstands durch Ungehorsam und Gewaltlosigkeit haben Tausende, darunter Martin Luther King und Nelson Mandela, inspiriert. Sein Vermächtnis an seinen Enkelsohn kann uns allen Orientierung geben in diesen schwierigen Zeiten.

 

Masse und Macht

Masse und Macht sind Schlüsselbegriffe zum Verständnis unseres Zeitalters. Schon der junge Canetti war fasziniert und beunruhigt von den Phänomenen, die sich mit diesen Begriffen benennen lassen. Das Leben der Menschen folgt eigenartigen Gesetzen. Bereits als Kinder gehorchen wir den Befehlen unserer Erzieher. Früh sind wir angehalten, „freudig“ unsere Pflicht zu tun. Aber auch die Gesellschaft im ganzen ist dem zwanghaften Mechanismus von Befehl und Gehorsam ausgesetzt. Um miteinander auszukommen, folgt die Masse bestehenden Gesetzen, doch kennt die Geschichte auch genügend Beispiele, wo die Massen blind dem Diktat eines Tyrannen oder einer Weltanschauung folgen. Aber Vorsicht! Massen entwickeln gelegentlich eine Eigendynamik – sie können aufhetzen und Minderheiten verfolgen, Könige oder Regierungen stürzen und selber die Macht für sich beanspruchen. Aus geknechteten Einzelnen bildet sich plötzlich eine revolutionäre Masse: Sklaven erheben sich gegen ihre Kolonialherren, Farbige gegen Weiße, Arbeiter gegen Unternehmer. In seinem philosophischen Hauptwerk beschäftigt sich Canetti mit diesen Problemen. Kühn im Denken und von einer einzigartigen stilistischen Brillanz zieht der Autor uns von der ersten Seite an in seinem Bann. Anthropologische, soziologische und psychologische Aspekte durchdringen die essayistische Untersuchung gleichermaßen, und der Leser spürt, daß hier seine Sache verhandelt, über sein Schicksal nachgedacht wird.

Masse und Macht

 

1. UNgestörte Gesprächsrunde

Im Rahmen unserer irren Initiative „Weltrettung durch Therapie“ findet am Mittwoch, den 12. September 2018 von 19:00 bis 21:00 Uhr in Berlin Prenzlauer Berg unsere erste „ungestörte Gesprächsrunde“ statt. Eines unserer Themen dabei lautet:

„Wie können wir einer Gesellschaft entfliehen, die sich selbst als Geisel hält?“

Das erste Treffen unserer Selbsthilfegruppe „Weltrettung durch Therapie“ findet im privatem Rahmen statt. Wir bitten daher bei Interesse um vorherige Anmeldung per eMail: Kontakt@Weltrettung-durch-Therapie.de

 

Das Leben ist schön

 

Die Tragikomödie spielt am Rande des Zweiten Weltkriegs und besteht aus zwei Handlungsabschnitten, die etwa gleich lang sind. Die erste Hälfte erzählt davon, wie der jüdische Italiener Guido sein Leben auf humorvolle Weise meistert, seiner „geliebten Prinzessin“ Dora den Hof macht und sie schließlich als Ehefrau gewinnt. Während Dora in einer italienischen Kleinstadt als Lehrerin tätig ist, betreibt Guido eine kleine Buchhandlung, in welcher der gemeinsame Sohn Giosuè bisweilen mithilft. Dass sich Giosuè mit einem Spielzeugpanzer vergnügt, bekommt im zweiten Teil der Geschichte seine Bedeutung.

Dieser beginnt mit der Deportation von Guido und Giosuè in ein nationalsozialistisches Konzentrationslager. Dora lässt sich freiwillig ebenfalls in das Lager bringen, dessen Insassen unter unmenschlichen Bedingungen zu schwerer Arbeit gezwungen werden. Um seinen Sohn zu beschützen und ihn vor der grauenvollen Realität zu bewahren, erzählt ihm Guido, der Aufenthalt sei ein kompliziertes Spiel, dessen Regeln sie genau einhalten müssten, um am Ende als Sieger einen echten Panzer zu gewinnen. Hierbei versucht der Vater alles Mögliche, um seinem Sohn den Aufenthalt im Lager so angenehm wie möglich zu gestalten und die Fassade der Täuschung aufrechtzuerhalten.

Als bei Kriegsende das Lager in Aufruhr gerät, verkleidet sich Guido als Frau, um so unerkannt in die Frauenabteilung zu gelangen und dort seine Frau Dora zu suchen. Doch er wird entdeckt und erschossen, während sich Giosuè, immer noch nichtsahnend und den letzten Instruktionen des Vaters folgend, versteckt hält. Am nächsten Tag wird das Kind im verlassenen Lager von einem amerikanischen Panzerfahrer aufgelesen und mitgenommen, weswegen es sich im Glauben wähnt, das Spiel tatsächlich gewonnen zu haben. Bald darauf findet Giosuè seine Mutter wieder. Der Film endet mit seinen Worten „Dies ist meine Geschichte, dies ist das Opfer, welches mein Vater erbracht hat, dies war sein Geschenk an mich. Wir haben das Spiel gewonnen.“

Quelle: Wikipedia

Anmerkung des AdMiniatrators:

Eine der wichtigsten Kernaussagen des Film ist, Kinder um fast jeden Preis vor traumatischen Erlebnissen zu beschützen, da eine psychische Beeinträchtigung in so jungen Jahren kaum wieder gut zu machen ist. Hierbei ist es auch wichtig zu wissen, dass die seelische Entwicklung eines (hoch) traumatisierten Kindes mehr oder weniger stark stehen bleibt, wodurch die Reifung beeinträchtigt wird. Durch diesem Umstand sind in unserer Leistungsgesellschaft weiter Probleme vorprogrammiert. Ein Teufelskreis beginnt oder geht in die nächste Runde.